Hilterhaus-Stiftung unterstützt Abifeier
Am Platen-Gymnasium in Ansbach erhielten 41 Abiturientinnen und Abiturienten des ersten G9-Jahrgangs ihre Zeugnisse. Alle bestanden das Abitur mit einer Quote von 100 Prozent und einem Notendurchschnitt von 2,07. Das Motto „Aufbruch“ prägte Gottesdienst und Feier in St. Johannis in Ansbach und stand für den Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Rednerinnen und Redner ermutigten die Absolventen, ihren weiteren Weg zu gestalten. Besonders erfolgreich waren fünf Schülerinnen und Schüler mit einer Note von 1,1 oder besser, darunter Frederico Schröer mit der Bestnote 1,0. Die Feier endete mit einem Sektempfang und dem gemeinsamen Blick auf die Zukunft.
Pfarrerin Tanja Rohse und Stefan Rupp betonten, Aufbruch bedeute, Entscheidungen mutig und vertrauensvoll zu treffen.
Musikalisch gestalteten Bläserensemble, Chor, Vokalensemble, Streichquartett sowie mehrere Solistinnen und Solisten aus der Q13 unter der Leitung von Carola Eigenberger und Stephan Goldhahn den Gottesdienst. Bei der Zeugnisverleihung erinnerte Oberstufenkoordinator Simon Scherer daran, dass dieser Jahrgang als erster G9-Jahrgang viele Neuerungen erlebt habe.
Schulleiter Tobias Herber griff das Motto Aufbruch auf und verwies auf den historischen Stein im Nordhof der Schule mit dem Leitspruch "Sapere aude" - "Wage es, dich deiner Vernunft zu bedienen". Ferner bedankte er sich für die Spende zur Abiturfeier der Hilterhaus-Stiftung.
Am Gymnasium Carolinum erhielten 27 Schülerinnen und Schüler ihr Abiturzeugnis. Jahrgangsbeste wurde Annemarie Betz mit der Bestnote 1,0.
In den Ansprachen standen Freiheit, Verantwortung und persönliche Entwicklung im Mittelpunkt. Schulleiter Stefan Exner betonte die Bedeutung gesellschaftlichen Engagements und die Verbindung von Freiheit und Verantwortung. Er bedankte sich gleichfalls für die Spende der Hilterhaus-Stiftung.Weitere Redner ermutigten die Absolventinnen und Absolventen, verschiedene Wege auszuprobieren und eigene Erfahrungen zu sammeln.
Die Abiturientinnen und Abiturienten bedankten sich bei Lehrkräften und Familien und blickten humorvoll auf ihre Schulzeit zurück. Musikalisch wurde die Feier von Solobeiträgen und einem gemeinsamen Orchesterstück des Jahrgangs begleitet.
Zweite Bürgermeisterin Elke Homm-Vogel hatte ein kleines Büchlein mitgebracht: "Vom Ernst des Lebens." Auch der Übergang vom Gymnasium auf das Leben danach könne unter dieses Motto gestellt werden. Doch vor dem Ernst des Lebens muss sich niemand fürchten. Viele Wege stehen offen und viele Wege können die richtigen sein.
Eine ähnliche Perspektive eröffnete der Vorsitzende des Fördervereins "Unser Caro", Dr. Frank Wittmann. Er nahm auf den niederländischen Kulturhistoriker Johan Huizinga und dessen Konzept vom "homo ludens", vom spielenden Menschen, Bezug.
Die Hilterhaus-Stiftung spendete auch für die tolle Feier zur Abiturzeugnisverleihung am Theresiengymnasium.